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Nachfolgend werden die Projekte geschildert, die von der Privatinitiative finanziert, unterstützt und gefördert werden.


a) Gründung, Bau und Betrieb der St. Mary´s Schule in Kallakurichi


St. Mary´s Schule in der Bauphase

 St. Mary´s Schule in der Bauphase

Sadhana hat in Kallakurichi, Südindien für die St. Mary`s Schule ein eigenes Gebäude errichtet. Am 23. November 2002 wurde das Gebäude eingeweiht und der Schulbetrieb eröffnet.
Eine Schul- und berufliche Ausbildung ist in Indien eine Voraussetzung, um die soziale Situation des Einzelnen und der Familien zu verbessern und diese aus der Armut herauszuführen. Geplant ist, das Unterrichtsangebot zu erweitern und es sollen verschiedene Ausbildungslehrgänge angeboten werden.
Die zukünftige finanzielle Unterstützung durch unsere Privatinitiative wird für den Schulbetrieb, Erweiterung des Ausbildungsangebots, Sachkosten und Gehälter der Lehrer verwendet.

                Unterricht









Unterricht in der St. Mary`s Schule in Kallakurichi


St. Mary`s Schule




Unterricht in der St. Mary`s Schule in Kallakurichi

Aktuell konnte durch eine großzügige Spende ein Grundstück zur Erweiterung der Schule gekauft werden. Weitere Spenden werden für den Unterhalt der Schule und die Bezahlung der Lehrer verwendet.

Ein Video, welches einen Tag in der St. Mary´s Schule zeigt, kann bei Interesse bereitgestellt werden, um sich ein konkretes Bild von dem Alltag in der Schule machen zu können.

Einweihungsfeier der St. Mary´s Schule

Einweihungsfeier der St. Mary´s Schule am 23.November 2002 


Mittagsruhe St. Mary´s Schule


               

Mittagessen und Mittagsruhe St. Mary´s  Schule



a) Spielplatz für Kinder

Ein kleiner Spielplatz für kleinere Kinder in Vettavalam wurde zu Beginn der  90-er Jahre mitfinanziert.

b) Grundstück für ein Gesundheitszentrum und Krankenhaus

In der weiteren Zukunft soll in der Nähe von Vettavalam ein Gesundheitszentrum errichtet werden. Die medizinische Versorgung der Dorfbevölkerung ist dann gewährleistet. Da hier ein erheblicher finanzieller Aufwand notwendig ist, wurde das Projekt zurückgestellt.

c) Free Eye Camp

Es werden regelmäßig sogenannte "Free Eye Camp`s" durchgeführt, die von der Privatinitiative eine finanzielle Unterstützung erhalten.

Free Eye Camp / Eintreffen der Patienten

 Free Eye Camp - Eintreffen der Patienten

In einem Free Eye Camp wird der Bevölkerung aus der ländlichen Umgebung von Vettavalam die Gelegenheit gegeben, ihre Augen kostenlos untersuchen zu lassen. Bei Bedarf und Augenerkrankungen werden entsprechende Brillen angepasst und Augenoperationen in Zusammenarbeit mit einer indischen Augenklinik durchgeführt.

d) Ausbildungszentrum PETA BERNA



Das Ausbildungszentrum für Berufsabschlüsse im Computerbereich, im Schneiderhandwerk und im Maschinenschreiben in Vettavalam, Südindien, welches von sehr vielen jungen Menschen aus den umliegenden Dörfern in Anspruch genommen wird, ist für die Jugendlichen in dieser Gegend eine der wenigen Gelegenheiten durch eine gute Ausbildung ihre soziale Situation zu verbessern. Die Lehrgänge finden in einem eigenen Gebäude statt. In den vergangenen Jahren wurden die Spenden für den Bau des Zentrums, für die Anschaffung von Ausbildungsgeräten und Lernmitteln und für die Lehrkräfte verwendet. Dadurch konnte der Ausbildungsbetrieb regulär aufrechterhalten werden.

Ausbildung im PC Bereich

 Ausbildung im PC Bereich

Vettavalam ist umgeben von vielen verarmten Dörfern. Die dort lebenden Familien haben nur durch die Gesellschaft für die soziale Entwicklung die Möglichkeit, ihren Kindern eine gute Ausbildung zu gewährleisten

e) Transportmittel

Es wurde ein Bus für 12 Personen teilfinanziert, der für vielfältige Aufgaben, z.B. Transport der Schüler aus den weit entfernt liegenden Dörfern und als Ambulanzfahrzeug genutzt wird. Vettavalam ist umgeben von vielen verarmten Ansiedlungen. Für erkrankte Menschen ist es sehr schwierig, ohne Fahrzeug rechtzeitig einen Arzt oder ein Krankenhaus zu erreichen.



(Detaillierte Informationen, Bildmaterial und Broschüren stellen wir gerne über beide Organisationen zur Verfügung).


Geschichte Sadhana

„SADHANA“ wurde 1998 von indischen ehrenamtlichen Helfern als eine soziale Organisation gegründet, die sich die Aufgabe gestellt hat, sozial und finanziell benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Kallakurichi, Südindien, Bildung durch schulische Ausbildung zu geben, Gesundheitsprogramme durchzuführen und das Bewusstsein für die „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu schaffen. Zuerst wurde die St. Mary`s Schule, vergleichbar mit einer Grundschule, gegründet. Anfangs fand der Unterricht in gemieteten Räumen statt. „SADHANA“ hat in Kallakurichi, Südindien für die St. Mary`s Schule ein eigenes Gebäude errichtet. Am 23.November 2002 wurde das Gebäude eingeweiht und der Schulbetrieb eröffnet.


Geschichte  ASD
(Selbstdarstellung / gekürzte Fassung)

Emblem der Gesellschaft Für Soziale Entwicklung in Vettavalam

Emblem der Gesellschaft Für Soziale Entwicklung in Vettavalam

"Fortschritt und Hilfe zum Fortschritt" - Mit diesem Leitgedanken wurde die ASD 1964 unter dem Namen "St. Mary's Old Boys Association" gegründet und schließlich in " Association For Social Development" umbenannt und unter diesem Namen in Tamil Nadu (Indien) in das Vereinsregister eingetragen.

Am Anfang, besonders in den Jahren 1964 - 1981, betätigte sich die Vereinigung im Rahmen der sozialen Fürsorge auf dem Gebiet der Erziehung, organisierte Unterricht für schwächere Schüler, und unterstützte finanzschwache Schüler, um ihnen nach dem Schulabschluss weitere Studien zu ermöglichen. Nach der Registration der Gesellschaft als wohltätige Vereinigung weiteten wir die Sozialarbeit auf die umliegenden Dörfer aus, behielten aber die früheren Aktivitäten - die Ausbildung der verarmten Bevölkerung - bei. 1982 begannen wir ein Entwicklungsprojekt mit dem Ziel, den Menschen zu helfen, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Wir starteten 
ein Bauprojekt. Darin fanden einerseits bedürftige Menschen eine bezahlte Anstellung und anderseits erhielten andere Personen Häuser zu einem erschwinglichen Preis.  

a. Schärfung des sozialen Bewusstseins für die ländlichen Analphabeten

Ländliches Analphabetentum und Armut sind sehr wichtige Gründe für die sozialen Unterschiede im Bewusstsein der Analphabeten. Diese Menschen wurden in verschiedenen Gruppen zusammengebracht und unter sozial-ökonomischen, religiösen und wissenschaftlichen Aspekten ausgebildet, so dass sie besser in ihren jeweiligen Lebensbereichen für ihre Rechte kämpfen können. Ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt, damit sie mit Zuversicht an die Bewältigung ihrer Probleme herangehen. Für diese Arbeit unterstützten wir zahlreiche Gemeinden (ca. 100 kleine Dörfer). 
Die Mitarbeiter suchten schließlich aus jedem vorher bestimmten Dorf Personen aus und führten einmal pro Monat ein eintägiges Seminar durch. Dazu wurden die Teilnehmer in verschiedene Gruppen, z.B. Jugend, Frauen, Kleinbauern, Landarbeiter eingeteilt. Um ihnen diese soziale Erziehung zu ermöglichen, wurden kundige Personen von anderen, ähnlichen Organisationen eingeladen.  

b. Außerschulische Bildung

Um das Analphabetentum in den Dörfern, in denen die Projekte stattfinden, zu bekämpfen, gründeten wir außerschulische Bildungseinrichtungen für Erwachsene und andere Dorfbewohner. Neben den Vollzeitbeschäftigten beriefen wir für jedes Dorf einen Teilzeitbeauftragten. Die Vollzeitbeauftragten
begleiten diese Teilzeitbeauftragten bei der Vermittlung der außerschulischen Bildung vor Ort. Das Ziel dieser Ausbildung besteht darin, ein soziales Bewusstsein bei den Betroffenen zu erwecken, sowie sie in ihrem Selbstvertrauen und im Kampf um ihre Rechte zu bestärken. 

c. Sommercamps für Schüler

Seit der zweiten Hälfte der 80er Jahre organisieren wir im Monat Mai Sommercamps für jeweils mehr als achtzig Schüler, die die zehnte Klasse erreicht haben, um sie für die staatliche Abschlussprüfung vorzubereiten. Diese Schüler stammen aus den Dörfern, auf die sich unser Projekt erstreckt. Das Camp dauert 15 Tage und hier werden die Schüler mit Hilfe erfahrener Lehrer in sozialen Belangen, Mathematik und Englisch unterrichtet. Die Schüler zeigen in der Tat ein großes Interesse an dieser Fortbildung, die in den Erfolgen der staatlichen Prüfungen am Ende des Jahres offenkundig wird.
Während dieser Tage werden sie mit Verpflegung und Unterkunft versorgt.

d. Kostenlose Unterrichtsstunden für die schwächeren Schüler.

Weil sich die auf dem Lande lebenden Schüler keinen Privatunterricht leisten können, organisieren wir für die Zehntklässler Unterricht in Mathematik.
Dieser Nachhilfeunterricht befähigte sie, mit Gelassenheit an die staatlichen Prüfungen heranzugehen.  

e. Seminare für die Dorfvorsteher

Es ist eine Tatsache, dass die Leiter der Dörfer die sozialen Probleme der Dorfbewohner grundsätzlich bewältigen können, doch manchmal ist es für sie sehr schwierig, die Probleme zu lösen, da sich die sozialen Voraussetzungen der Dorfbewohner von Tag zu Tag ändern. Deshalb veranstalten wir oft Seminare für die Leiter der Dörfer, um sie über die Bedingungen der Veränderungen der Dorfgemeinschaften aufzuklären, sowie auch ihre Führungsqualitäten zu fördern.
Diese Seminare werden von fachkundigen Personen aus verschiedenen Zentren, die extra dafür eingeladen werden, geleitet, so auch von erfahrenen Priestern aus verschiedenen Diözesen, um die Dorfvorsteher für eine effektivere Arbeit zu schulen.

f. Seminar für selbständige Arbeit

Arbeitslosigkeit ist ein weltweites Problem, besonders bemerkbar auch in Indien. Hier können wir keine Anstellung für alle ausgebildete Kräfte erwarten. In der Absicht, arbeitslose Jugendliche zu ermutigen, führen wir mit Hilfe von Bankangestellten und Fachberatern zwei Seminare pro Jahr zum Thema "Eigeninitiative" durch. Im einem Seminar ging es um die Nutzung verschiedener staatlicher Zuschüsse für Eigeninitiativen.  

g. Frauengruppe

Die Frauengruppe namens "Association for Woman's Development" besteht als eine Untergruppe unserer Gesellschaft. Sie betätigt sich speziell in den Angelegenheiten der Frauen und bildet diese im sozialen Dienst aus. Die Frauengruppe schult die Frauen vom Lande zusätzlich im Spinnen, Herstellung von verschiedenen Taschen etc. Sie werden darüberhinaus bei der Umsetzung kleinerer Vorhaben im Bereich der Selbstständigkeit unterstützt.

h. Jugendgruppe

Um unsere Aktivitäten effektiver durchführen zu können, organisierten wir eine Jugendgruppe als Untergruppe unserer Gesellschaft. Sie wurden auf verschiedenen Gebieten ausgebildet, so dass sie in der Lage sind, ihre Erfahrungen in ihre Dorfgemeinschaft einzubringen und die Menschen dort auf ihre Rechte aufmerksam zu machen. Mit Theaterstücken, kulturellem Programm, etc. bereichern sie die soziale Arbeit.  

i. Unser Beitrag zur Kirche und zu den Gemeinden

Unsere Gruppe verweigerte niemals einen Beitrag zu religiösen Aktivitäten. Wenn immer in der Gemeinde ein Fest gefeiert wurde oder irgendwelche Probleme entstanden, brachten wir uns ganz ein, leisteten unseren Beitrag zum Gelingen der Feier und ebenso zur friedlichen Lösung der Probleme. Wir stärkten alle soziale und religiöse Gruppen unserer Gemeinde, indem wir sie zur
Zusammenarbeit motivierten.

(Es handelt sich hier nur um einen kleinen Teil der Aktivitäten der "Association for Social Development"). Der Verfasser

Die "Association for Social Development" (ASD) (Vereinigung für soziale Entwicklung) ist eine eingetragene, gemeinnützige und soziale Dienstleistungsgesellschaft, die sich der ganzheitlichen Entwicklung ländlicher Gegenden widmet.
Der Beratungsausschuss der Gesellschaft ist ein Gremium von verantwortlichen und engagierten Professionellen und Experten verschiedener Berufe. Ziel der Gesellschaft ist der ländliche Wiederaufbau durch die soziale Entwicklung der Lebensumstände der ländlichen Menschen. Die Aktivitäten erstrecken sich auf 30 ländliche Dörfer in der Region Tamil Nadu, Südindien. ASD arbeitet für alle Armen, Vernachlässigten und Unterprivilegierten ohne jede Diskriminierung oder Bevorzugung einer bestimmten Kaste, Glaubensgemeinschaft, Konfession, Gruppe oder Einzelner. 

Im Jahre 1964 gegründet, sind die Hauptziele der Gesellschaft, die ländliche Bevölkerung zu einem besseren Lebensstil zu befähigen und das Bewusstsein für Werte, Umwelt, Ökologie, Gesundheit und selbständiger Arbeit zu erweitern. 
Der Grundgedanke ist die Bekämpfung von Unterentwicklung und die Arbeit zugunsten einer entwickelten Gesellschaft, welche die ländliche Bevölkerung befähigen soll, ihre Potentiale voll zu erkennen und ihr den Zugang zu Wohlstand, Besitz, Macht, Anerkennung, Wissen, Wohlbefinden, Gesundheit und Mitwirkung an politischen Prozessen und Entscheidungen ermöglichen wird.  

 
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